Verfrostbeutelt

07. März 2010

Im Oktober war mein rechter Arm dreiviertelsverreckt, ich hatte kein Holz bei, fror wie ein Schneider.

Wie als ob ich ein stets optimistischer Engländer wäre, hoffte ich danach auf einen Hitzewellenwinter.

Nochmal Pustekuchen.

Jetzt ist es März, und das hiesige heutige Temperaturmaximum dürfte sich bei circa vier Grad unter null einpendeln.

Inzwischen glaube ich sogar dem Oberklimaschwindler Phil Jones, die Frostbeulen fraßen sich wohl schon bis an mein Hirn hinan, dass die Erde sich seit 1995 nicht mehr erwärmt habe.

Aphorismen 81

07. März 2010

Den Spruch “dumm f… gut” habe ich schon öfter von Heteroexemplaren des Homo Faciens gehört. “Dumm f… am besten” dagegen noch nie.

(Gerade bekam ich den Hinweis, dass ich das Thema so ähnlich schon betreut habe. Mein Gedächtnis hat wohl Klimakterium.)

Must see II

07. März 2010

Noch einmal Webster Tarpley auf “Russia Today”, diesmal über die Spekulation gegen Griechenland bzw. den Euro:

Aphorismen 80

07. März 2010

Wir haben noch Brot, und wir können noch lachen.

Hetze gegen Hetzer

03. März 2010

Nachdem “Verschwörungstheoretiker” ja schon lange zu einem beliebten Totschlagwort avanciert ist gegen jeden, der irgendetwas Offizielles nicht so recht glauben mag, scheint jetzt, ganz nett im Schlepptau des Volksverhetzungsparagraphen, das Wort “Hetze” oder “Hetzer” in diesem Sinne einen bedeutenden Rang einnehmen zu sollen.

Ich bezeichne jemanden als “Hetzer” oder behaupte er betriebe “Hetze”, und schon habe ich den Betreffenden an den Pranger der Guten und Gerechten gestellt, brauche eigentlich kein Argument mehr, wofern ich nur glaubhaft versichern kann oder tatsächlich sichtbar ist, dass derjenige in irgendeiner Weise irgendwo irgendjemanden öffentlich scharf angegriffen habe.

Ab da kann ich gegen denjenigen, da ich den Vorwurf als erster erhob, an den eigenen Maßstäben gemessen so richtig loshetzen, denn er hat ja damit angefangen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass öffentliche Debatten sich entlang solcher Chiffren immer mehr in Richtung Sandkastenniveau bewegen, verhängnisvollerweise, da dies (oh Gott: Verschwörungstheorie!) gerade so gewollt ist.

“Linke” und “Rechte”, “Soziale” und “Liberale”, “Progressive” und “Reaktionäre” sollen sich in einer solchen Weise statt mit Sand mit medialer Scheiße beschmeißen, so dass die ganze Gesellschaft hirnlos kippt und man dann leicht ans Aufräumen gehen kann.

Kotau II

03. März 2010

Nach einigen auf meine Kommentare folgenden Beiträgen stellte ich heute bei freitag.de zur Mohammed-Karikaturen-Debatte noch den folgenden ein (Erklärung dazu siehe Artikel “Kotau”):

Magnus Göller schrieb am 02.03.2010 um 23:17
Bemerkenswert an dieser Diskussion hier ist, dass mit Ausnahme meiner Wenigkeit bislang kein Diskutant explizit Stellung dazu bezogen hat, ob die Mohammed-Karikaturen, unabhängig von deren ästhetischer oder persönlich-moralischer Beurteilung, an sich statthaft waren und damit im Sinne der Meinungsfreiheit zu verteidigen seien oder eben nicht; damit wurde zur Kernfrage, zur Krux, zum Eigentlichen der Sache, mit unterschiedlichen Akzenten zwar, einfach nichts Verbindliches gesagt.
Man ist so ein bisschen für, aber auch ein bisschen gegen zuviel Meinungsfreiheit, hält sich alle Hintertüren offen, erzählt allgemein von Respekt und interkulturellem Dialog, aber legt sich lieber mal in keiner Weise fest.
Das verwundert nicht: Zwar hat man wohl berechtigtermaßen keine große Angst, dass demnächst Millionen beleidigter Göllers Fahnen und Botschaften anzünden und mit Äxten auftauchen, aber angesichts einer Religion, die man als Linker außer bezüglich der Aspekte Rassismus und Nationalismus (die der Koran meines Wissens tatsächlich nicht vorgibt) in fast allen Aspekten traditionell als “faschistoid” oder glattweg faschistisch begreifen müsste, allein schon ob ihres totalitären Absolutheitsanspruches und der Stellung der Frau, scheint einem doch etwas mulmig zu werden, was man aber doch wieder nicht wirklich zugeben darf im Sinne dessen, dass eine klare Grenzlinie zu ziehen wäre, und da man natürlich auch nicht unangenehm auffallen will.
Also verliert man sich im Üngefähren, “irgendwie Linken”, filibustert und setzt darauf, dass man eigentlich gar nicht wirklich etwas mit dem Thema zu tun habe, fordert von der eigenen Gesellschaft Toleranz und nochmals Einfühlungsvermögen, während der Gegenseite keinerlei klare Signale gesetzt werden, wo denn deren Begehr nach Vorherrschaft in Kultur und Recht bei uns tatsächlich ende.
Das nenne ich Dialektik der Verdunkelung.

Gorakles der Geldregenmacher

02. März 2010

Ich hatte beinahe vergessen, dass es ihn noch gibt, den Klimalackaffen Al Gore.

Das mag am inzwischen zweifelsfrei nachgewiesenen Gore-Effekt liegen, der bedeutet, dass überall, wo der Prophet globaler Sand- und Wirbelstürme versucht aufzutauchen, stattdessen Blizzards einsetzen, so dass sein Klimahubschrauber streikt, oder ein arktischer Eiswind hereinbricht, der den Hohepriester aller Tumben und Toren von öffentlichen Plätzen bibbernd zum Rückzug in seine 30-Zimmer-Villa in Tennessee hinfortpustet.

Ähnlich seinem ehemaligen Chef Bill Clinton, der in Treue fest bekundete, keine sexuelle Beziehung mit seiner Praktikantin gehabt zu haben, was er völlig in Ordnung fand, da er sich ja wohl nur einen blasen ließ, so wie er auch einräumte, Gras geraucht zu haben, allerdings, ohne zu inhalieren, wird wohl auch Al Gore Weiterlesen »

Neues gegen Klimamania

02. März 2010

Hier findet der Anfänger wie der Liebhaber aktuell Köstliches und Anregendes zum Klimaschwindel:

http://ef-magazin.de/2010/02/28/1898-dokumentation-klima–und-hirnerwaermung-von-zdf-bis-3sat-mehr-schwachsinn-geht-nicht-mehr

Kotau

02. März 2010

Ich habe heute anlässlich des Artikels “Die dänische Entschuldigung” von Lars Eriksen, am 1.3.10 erschienen auf “freitag.de” die folgenden Kommentare dort eingestellt, welche ich meinen Bloglesern nicht vorenthalten möchte.

(Hintergrund bildet die Entschuldigung der dänischen Zeitung “Politiken” bei acht Moslemorganisationen für den Nachdruck von Mohammed-Karikaturen des dänischen Zeichners Kurt Westergaard, der kürzlich knapp dem Mordanschlag eines moslemischen Fanatikers entging. Das Zitat am Anfang des zweiten Nachtrags bildete den Schluss des von Holger Hutt ins Deutsche übersetzten Artikels Eriksens. http://www.freitag.de/kultur/1008-jyllands-posten-politiken-berlingske-tidende-karikaturenstreit-daenemark-mohammed)

[ 2 ]
Magnus Göller schrieb am 01.03.2010 um 23:33
Während die Hetz-, Schimpf- und Schandkanonaden gegen uns Westler, alle “Ungläubigen”, in unzähligen Madrassen gelehrt und in Tausenden Moscheen gepredigt, geflissentlich überhört bzw. als Folklore abgetan werden, “entschuldigt” sich nun eine dänische Zeitung für den Abdruck von Karikaturen, die viele Moslems als untragbar ansehen, im Gefolge von Morddrohungen, Warenboykott gegen ein ganzes Land, eines Mordanschlags.
Das ist, von der Politik komplett im Stich gelassen, also einerseits verständlich wie andererseits schändlich.
In Afghanistan sollen junge Deutsche bluten, um Tausende Kilometer fern der Heimat vorgeblich Frauenrechte etc. zu schützen, während es in Wirklichkeit nur um geostrategische Interessen geht, und zuhause stellt sich kein (un-)verantwortlicher Politiker gerade hin und erklärt, dass man bei uns eben nicht nur über den hier sehr viel mehr verehrten Jesus Christus und den Papst sowie das Christentum allgemein, sondern eben auch über Mohammed und den Islam Scherze machen bzw. diese auch scharf und satirisch angreifen dürfe.
Sicherlich darf man das in Saudi-Arabien und anderen moslemischen Ländern nicht Weiterlesen »

Aphorismen 79

01. März 2010

Politisch bin ich rinks, doch nach gutem Wein lechtse ich.

Aphorismen 78

01. März 2010

Ich will endlich wieder den Kopf über die Decke ziehen.

Schach

01. März 2010

Wer Lust hat, eine skurrile Männerversammlung feierlichsten Ernstes zu besuchen, in der die Frauenquote so gut wie gar nicht angekommen ist, in der seltsame Manieren herrschen und eine ganz eigene Sprache nebst einem sehr speziellen Humor gepflegt wird, gleichwohl nicht in eine Freimaurerloge eintreten will, der ist bei Turnierschachspielern gut aufgehoben.

Nach fast 25 Jahren Abstinenz habe ich mich jetzt wieder darauf eingelassen, einige Sonntagnachmittage in diesem Ambiente zuzubringen, nachdem mich in meiner frühen Studentenzeit die Vormittagstermine doch zu sehr geschlaucht hatten, ich doch auch sah, dass ich es mit noch mehr Mühe allenfalls in eine Liga schaffen könne, wo immer noch kein Discounterbrot unter die Margarine käme.

Es macht aber doch wieder einigen Spaß Weiterlesen »

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