Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Schafsmedien im Kot

Mittwoch, 01. September 2010

In den letzten Tagen verdichteten sich Meldungen, dass die Systemmedien derzeit auf ihren Netzseiten noch weitaus krasser löschen und zensieren und nacheditieren und herummanipulieren, als dies zu Zeiten der Causa Herman der Fall war.

Im Folgenden gehe ich einmal davon aus, dass dies zutrifft.

Die Gründe zu erörtern, weshalb große Medienhäuser diesen Weg der Sarrazinade wählen, dürfte müßig sein, denn sie sind gar zu naheliegend.

Wie aber sieht es mit den Folgen aus?

Wie attraktiv sind dergestalt gefilterte Foren?

Für wen noch, Bestellte und Toren? (weiterlesen…)

Sarrazinotiker

Dienstag, 31. August 2010

Aus der Sarrazinitis wird die Sarrazinose.

Sarrazins Gensturz

Dienstag, 31. August 2010

Jetzt erklärt uns die altehrwürdige FAZ, weshalb Sarrazin jetzt rettungslos erledigt sei.

Berthold Kohler schreibt allda:

“31. August 2010

Wer in Deutschland von einem Gen der Juden spricht, dem ist nicht mehr zu helfen. Der Begriff lässt alle Dämme der Verdammung brechen. Das sei „Wasser auf die Mühlen des Rassismus und Antisemitismus“, urteilte Vizekanzler Westerwelle. Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden sprach von einem „Rückgriff auf Elemente der Rassehygiene der Nazi-Zeit“. Da nutzt es Sarrazin auch nichts, dass er - bislang nur als Bewunderer jüdischer Intelligenz bekannt und dafür nicht des Rassismus geziehen - seinen jetzt gegeißelten Satz zwei seriösen Untersuchungen zu den genetischen Wurzeln des jüdischen Volkes entnommen haben will. An diesen störte sich niemand, als die „Jüdische Allgemeine“ über sie berichtete. Doch wenn drei auf diesem hochempfindlichen Gebiet Ähnliches sagen, ist das noch lange nicht das Gleiche.

Das hätte Sarrazin wissen müssen.”

Deutlicher kann man nicht formulieren, dass wir es mit einer offenen Zweiklassenmeinungsfreiheit zu tun haben.

Danke, Herr Kohler.

Sarrazin ist nicht Hohmann

Dienstag, 31. August 2010

Den umstrittenen Volltext des skandalösen CDU-Abgeordneten Hohmann las fast niemand, und er wurde von Merkel abgeschossen, ausgeschlossen; jetzt versucht sich die SPD daran, Sarrazin aus ihren Reihen zu entfernen.

Ein gefährliches Spiel ist das: Sarrazins Buch wird wahrscheinlich von Hunderttausenden gelesen werden, und wenn dieser Mann parteirechtlich prozessiert, muss am Schluss ein deutsches Gericht begründet entscheiden, ob und weshalb ein Parteiausschluss in diesem Falle gerechtfertigt sei oder nicht.

Das Lachen der CDU über die SPD könnte allerdings nicht lange währen, denn in erheblichem Umfang stimmt ja gerade ihre (ehemalige) Klientel vielem von dem von Sarrazin Verbreiteten zu, wird sich also zwar nicht den Sozen zuwenden, aber doch erst recht von der Union ab.

Wohin dann, zumal die enttäuschten Sozialdemokratenwähler und FDP-Wähler gleich noch mit?

Ewig ins Nirwana der Nichtwähler? (weiterlesen…)

Echt genuine Authentosemantik

Freitag, 27. August 2010

Was ich ungefähr schon spontan auf Video aufgenommen habe, will ich hier noch etwas unschwäbischer, da schriftlich, umreißen: den Kult der Authentizität (irgendwo in den letzten 1000 Artikeln mokierte ich mich schonmal ähnlich, aber sicher anders).

Schon das Wort „authentisch“ selbst ist irgendwie nicht recht authentisch, zumindest im Deutschen, wo es als dreisilbiges Fremdwort gegenüber dem einsilbigen „echt“ recht gestelzt, pomadig, möchtegern wirkt, also inhärent genau seinem Sinne entgegenläuft.

Aber was will der arme Werber, Politiker oder Schwätzschaumeister machen, echt, (weiterlesen…)

Oilbamas dickes Ende

Freitag, 27. August 2010

Hier kann man lesen, wie supertoll vorbei die Ölkatastrophe wirklich ist. Auch in diesem Artikel. Sowie hier.

Dort heißt es zu einem 22 Meilen langen Unterwasser-Ölgemischschlauch in 1100 Metern Tiefe:

“The river of hydrocarbons is currently headed southwest, towards Mexico’s coastline. That could cause a nasty international incident in a few months…”

(Der Kohlenwasserstofffluss verläuft derzeit südwestlich, Richtung Mexikos Küste. Das könnte in ein paar Monaten einen bösen internationalen Zwischenfall verursachen…)

Ja, man darf gespannt sein: (weiterlesen…)

Dumme Leser, dumme Texte

Donnerstag, 26. August 2010

In “Macht uns Google dumm?” vom 12. Januar erwähnte ich bereits Nicholas Carrs Essay im Atlantic; jetzt hat er ein Buch vorgelegt: “The Shallows: What the Internet is Doing to Our Brains”.

Der Beitrag “Is the internet ruining our minds?” greift die Sache auf.

Im Kern dreht es sich darum, dass Millionen Menschen erst recht auf dem Gebiete mental verkümmern, wo viele von ihnen sowieso noch nie sehr stark waren, dem konzentrierten, vielschichtigen in die Tiefe Denken.

Carr prognostiziert gar, dass auch die Schreibenden sich anpassen werden an ihre vertwitterten Leser, als Texthäppchenschleudern, (weiterlesen…)

Wikileaks plus New York Times kann tödlich wirken

Donnerstag, 19. August 2010

Wikileaks, die Datenheilsarmee unserer Zeit, wurde von “Reporter ohne Grenzen” der “unglaublichen Verantwortungslosigkeit” geziehen, weil Wikileaks in den 92000 kürzlich veröffentlichten Geheimdokumenten die afghanischen Gesprächspartner nicht unkenntlich gemacht hat, so dass die Taliban daraus jetzt von leichter Hand ihre Todeslisten erstellen können.

Mr. Assange, Kopf der obskuren Truppe, bürstete die Kritik mittels hämischem Spottes ab, nannte die “Reporters sans frontières” “Reporter sans Fact-Checking” (Reporter ohne Tatsachenprüfung).

Nun, Mr. Assange, laut FAZ von heute geht bei Wikileaks in diesem Zusammenhang die Rede von einem “harm minimization process” (Schadenminimierungsprozess), ohne nähere Präzisierung, man müsse sich schützen.

Ja, vielleicht bald vor den Clans der von Ihnen verratenen Gemeuchelten.

Was haben Sie sich dabei gedacht? (weiterlesen…)

Wikileaks: Der Name

Dienstag, 10. August 2010

Da fänden sich wohl noch so ein paar Urlaubsnotizen im Rückenfach des kleinen Rucksacks, doch ich will mich der Sache noch einmal spontan stellen, dem Markenzeichen “Wikileaks”.

Der zweite Teil des interessanten Kunstwortes, “leaks”, also “Lecks”, erscheint auf den ersten Blick nachvollziehbar und harmlos.

Also erstmal zu “Wiki”: Da ist die Anlehnung an “Wikipedia” nur allzu leicht auch für den Laien zu erkennen.

Nur, was soll es hier bedeuten?

Etwa, dass da jeder mitmachen kann?

Oder dass das Medium zuverlässig um desto unzuverlässiger wird, je heikler die Materie, jemand darin löscht und humst und manipuliert?

Dass es da alles gibt, so wie gleichzeitig auch nichts? (weiterlesen…)

Wikileaks: Dass ich nicht denke

Montag, 09. August 2010

Hier habe ich noch einen sehr lesenswerten Artikel zur Wikileaks-Geschichte gefunden, der dicke Fragezeichen setzt.

Je mehr ich in Muße darüber nachdachte, um desto weniger Glaubwürdigkeit vermochte ich diesem Theater um Wikileaks beizumessen, denn es passt alles vorne und hinten nicht.

Da kommt auf einmal so ein schlaksiger Nerd aus Oz dahergelatscht, hat noch irgendwelche obskuren Leute hinter sich versammelt, und schon foppt das freche Kerlchen alle aus. (weiterlesen…)

Wikileaks: Dass ich nicht lache

Mittwoch, 28. Juli 2010

Es ist schon eine merkwürdige Räuberpistole: Die New York Times, der britische Guardian und der Spiegel bekommen zigtausende US-”Geheimdokumente” zum Afghanistan-Krieg vorab zugespielt, baldowern die Sache dann auf höchster Redaktionsebene aus und setzen dann uns restlichen Blödriane angemessen in Kenntnis.

Die New York Times: War es nicht dieses üble Schmierblatt,  das wesentlich dabei half, die amerikanische Öffentlichkeit und die ganze Welt in den Irakkrieg hineinzulügen?

War es nicht der Spiegel, der Schröder sich völlig isolieren sah, als er seinem Außenminister Fischer nicht in das “Abenteuer” folgen wollte?

Ist der Guardian nicht eines der penetrantesten Klimaschwindlerorgane des Planeten?

Halluziniere ich jetzt? (weiterlesen…)

Was ist nur in die FAZ gefahren?

Samstag, 24. Juli 2010

Der hier visualisierte Tropensturm, der mit prognostizierten Windgeschwindigkeiten von 80 km/h noch bei weitem nicht Hurrikanstärke erreichen dürfte, wirft die “Aufräumarbeiten” BPs voraussichtlich um 10-14 Tage zurück, denn man ist davor geflüchtet.

Wie lange die dort nichts mehr anrichten können - wenigstens nicht noch Schlimmeres, wie Atomgranaten zünden oder derlei Späße - , wenn ein echter Hurrikan kommt (normalerweise eine Frage der Zeit; Standard sind mehrere pro Saison; allerdings könnte die Ölsuppe die Entstehung derer denkbarerweise eindämmen oder auch verstärken, wer weiß), darf man sich ungetrost fragen, denn ein Hurrikan ist als ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, also ab 118 Stundenkilometern (Stärke 12) definiert, kann Windgeschwindigkeiten bis über 250 km/h erreichen.

Wie auf dieser Seite zuvor schon kritisch angesprochen, wurden bei allen Versprechungen bezüglich Entlastungsbohrungen etc. die üblichen Hurrikane aus der Rechnung ausgeklammert, was man nur als blanke Scharlatanerie bezeichnen kann.

Derweil kauft BP gezielt US-Wissenschaftler auf, (weiterlesen…)

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