Archiv für die Kategorie ‘Medien’

“Finanzkapitalismus”

Donnerstag, 11. März 2010

Im Zusammenhang mit dem - mit Verlaub - idiotischen Pleonasmus “Finanzkapitalismus”, der sich in letzter Zeit von “Links” bis “Rechts” in den Medien immer mehr festsetzt, um schlicht den heutigen Kapitalismus zu beschreiben, will ich mich hier noch einmal aus einem heutigen externen Netzforenkommentar selbst zitieren (ich hoffe mal, dass das rechtens ist):

“Reden wir demnächst nur noch von der terrestrischen Erde, dem lunaren Mond und der Solarsonne, weil sonst keiner begreift, was gemeint ist?”

Inglourious Oscar

Dienstag, 09. März 2010

Nett. Der Film “Inglourious Basterds” - “Kosher Porn” - , in dem deutschen Gefangenen genüsslich mit dem uramerikanischen Baseballschläger der Schädel zermatscht wird, als höhere orgiastische Kunstform sozusagen, hat jetzt dem Ösi-Nazi-Waltz einen Oscar eingebracht, da er in seiner Eleganz der Niedertracht wohl doch überzeugender wirkte, als der “Bear Jew”.

Als “Bock von Babelsberg”, wie Goebbels genannt wurde, durfte er zwar nicht auftreten, dafür sieht Waltz einfach zu gut aus, und er ist zudem nicht so doof wie Til Schweiger, was allerdings wiederum keine Kunst ist, gleichwohl ebenfalls ein Stück weit für ihn spricht.

Fragt sich, wie weit.

Lieber gut stinken

Dienstag, 09. März 2010

Der Friedensnobelpreis geht an einen Kriegstreiber, wenn er nicht gerade an Klimalügner ausgegeben wird, der für Literatur an eine vorgebliche Ostblock-Dissidentin, die Reisefreiheit genoss, und einen Oscar für einen Ösi gibt’s auch, weil er in einem “Kosher Porn”-Streifen so grandios den SS-Mann gab.

Da bekomme ich dann doch lieber den redlich verdienten Preis fürs dauerhafte Stinken.

Hetze gegen Hetzer

Mittwoch, 03. März 2010

Nachdem “Verschwörungstheoretiker” ja schon lange zu einem beliebten Totschlagwort avanciert ist gegen jeden, der irgendetwas Offizielles nicht so recht glauben mag, scheint jetzt, ganz nett im Schlepptau des Volksverhetzungsparagraphen, das Wort “Hetze” oder “Hetzer” in diesem Sinne einen bedeutenden Rang einnehmen zu sollen.

Ich bezeichne jemanden als “Hetzer” oder behaupte er betriebe “Hetze”, und schon habe ich den Betreffenden an den Pranger der Guten und Gerechten gestellt, brauche eigentlich kein Argument mehr, wofern ich nur glaubhaft versichern kann oder tatsächlich sichtbar ist, dass derjenige in irgendeiner Weise irgendwo irgendjemanden öffentlich scharf angegriffen habe.

Ab da kann ich gegen denjenigen, da ich den Vorwurf als erster erhob, an den eigenen Maßstäben gemessen so richtig loshetzen, denn er hat ja damit angefangen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass öffentliche Debatten sich entlang solcher Chiffren immer mehr in Richtung Sandkastenniveau bewegen, verhängnisvollerweise, da dies (oh Gott: Verschwörungstheorie!) gerade so gewollt ist.

“Linke” und “Rechte”, “Soziale” und “Liberale”, “Progressive” und “Reaktionäre” sollen sich in einer solchen Weise statt mit Sand mit medialer Scheiße beschmeißen, so dass die ganze Gesellschaft hirnlos kippt und man dann leicht ans Aufräumen gehen kann.

Kotau II

Mittwoch, 03. März 2010

Nach einigen auf meine Kommentare folgenden Beiträgen stellte ich heute bei freitag.de zur Mohammed-Karikaturen-Debatte noch den folgenden ein (Erklärung dazu siehe Artikel “Kotau”):

Magnus Göller schrieb am 02.03.2010 um 23:17
Bemerkenswert an dieser Diskussion hier ist, dass mit Ausnahme meiner Wenigkeit bislang kein Diskutant explizit Stellung dazu bezogen hat, ob die Mohammed-Karikaturen, unabhängig von deren ästhetischer oder persönlich-moralischer Beurteilung, an sich statthaft waren und damit im Sinne der Meinungsfreiheit zu verteidigen seien oder eben nicht; damit wurde zur Kernfrage, zur Krux, zum Eigentlichen der Sache, mit unterschiedlichen Akzenten zwar, einfach nichts Verbindliches gesagt.
Man ist so ein bisschen für, aber auch ein bisschen gegen zuviel Meinungsfreiheit, hält sich alle Hintertüren offen, erzählt allgemein von Respekt und interkulturellem Dialog, aber legt sich lieber mal in keiner Weise fest.
Das verwundert nicht: Zwar hat man wohl berechtigtermaßen keine große Angst, dass demnächst Millionen beleidigter Göllers Fahnen und Botschaften anzünden und mit Äxten auftauchen, aber angesichts einer Religion, die man als Linker außer bezüglich der Aspekte Rassismus und Nationalismus (die der Koran meines Wissens tatsächlich nicht vorgibt) in fast allen Aspekten traditionell als “faschistoid” oder glattweg faschistisch begreifen müsste, allein schon ob ihres totalitären Absolutheitsanspruches und der Stellung der Frau, scheint einem doch etwas mulmig zu werden, was man aber doch wieder nicht wirklich zugeben darf im Sinne dessen, dass eine klare Grenzlinie zu ziehen wäre, und da man natürlich auch nicht unangenehm auffallen will.
Also verliert man sich im Üngefähren, “irgendwie Linken”, filibustert und setzt darauf, dass man eigentlich gar nicht wirklich etwas mit dem Thema zu tun habe, fordert von der eigenen Gesellschaft Toleranz und nochmals Einfühlungsvermögen, während der Gegenseite keinerlei klare Signale gesetzt werden, wo denn deren Begehr nach Vorherrschaft in Kultur und Recht bei uns tatsächlich ende.
Das nenne ich Dialektik der Verdunkelung.

Gorakles der Geldregenmacher

Dienstag, 02. März 2010

Ich hatte beinahe vergessen, dass es ihn noch gibt, den Klimalackaffen Al Gore.

Das mag am inzwischen zweifelsfrei nachgewiesenen Gore-Effekt liegen, der bedeutet, dass überall, wo der Prophet globaler Sand- und Wirbelstürme versucht aufzutauchen, stattdessen Blizzards einsetzen, so dass sein Klimahubschrauber streikt, oder ein arktischer Eiswind hereinbricht, der den Hohepriester aller Tumben und Toren von öffentlichen Plätzen bibbernd zum Rückzug in seine 30-Zimmer-Villa in Tennessee hinfortpustet.

Ähnlich seinem ehemaligen Chef Bill Clinton, der in Treue fest bekundete, keine sexuelle Beziehung mit seiner Praktikantin gehabt zu haben, was er völlig in Ordnung fand, da er sich ja wohl nur einen blasen ließ, so wie er auch einräumte, Gras geraucht zu haben, allerdings, ohne zu inhalieren, wird wohl auch Al Gore (weiterlesen…)

Neues gegen Klimamania

Dienstag, 02. März 2010

Hier findet der Anfänger wie der Liebhaber aktuell Köstliches und Anregendes zum Klimaschwindel:

http://ef-magazin.de/2010/02/28/1898-dokumentation-klima–und-hirnerwaermung-von-zdf-bis-3sat-mehr-schwachsinn-geht-nicht-mehr

Kotau

Dienstag, 02. März 2010

Ich habe heute anlässlich des Artikels “Die dänische Entschuldigung” von Lars Eriksen, am 1.3.10 erschienen auf “freitag.de” die folgenden Kommentare dort eingestellt, welche ich meinen Bloglesern nicht vorenthalten möchte.

(Hintergrund bildet die Entschuldigung der dänischen Zeitung “Politiken” bei acht Moslemorganisationen für den Nachdruck von Mohammed-Karikaturen des dänischen Zeichners Kurt Westergaard, der kürzlich knapp dem Mordanschlag eines moslemischen Fanatikers entging. Das Zitat am Anfang des zweiten Nachtrags bildete den Schluss des von Holger Hutt ins Deutsche übersetzten Artikels Eriksens. http://www.freitag.de/kultur/1008-jyllands-posten-politiken-berlingske-tidende-karikaturenstreit-daenemark-mohammed)

[ 2 ]
Magnus Göller schrieb am 01.03.2010 um 23:33
Während die Hetz-, Schimpf- und Schandkanonaden gegen uns Westler, alle “Ungläubigen”, in unzähligen Madrassen gelehrt und in Tausenden Moscheen gepredigt, geflissentlich überhört bzw. als Folklore abgetan werden, “entschuldigt” sich nun eine dänische Zeitung für den Abdruck von Karikaturen, die viele Moslems als untragbar ansehen, im Gefolge von Morddrohungen, Warenboykott gegen ein ganzes Land, eines Mordanschlags.
Das ist, von der Politik komplett im Stich gelassen, also einerseits verständlich wie andererseits schändlich.
In Afghanistan sollen junge Deutsche bluten, um Tausende Kilometer fern der Heimat vorgeblich Frauenrechte etc. zu schützen, während es in Wirklichkeit nur um geostrategische Interessen geht, und zuhause stellt sich kein (un-)verantwortlicher Politiker gerade hin und erklärt, dass man bei uns eben nicht nur über den hier sehr viel mehr verehrten Jesus Christus und den Papst sowie das Christentum allgemein, sondern eben auch über Mohammed und den Islam Scherze machen bzw. diese auch scharf und satirisch angreifen dürfe.
Sicherlich darf man das in Saudi-Arabien und anderen moslemischen Ländern nicht (weiterlesen…)

Erkenntnis

Sonntag, 28. Februar 2010

Es gibt nur einen einzigen Nichtantisemiten auf der Welt: Er heißt Henryk M. Broder.

Alles fressen

Samstag, 20. Februar 2010

Ich sprach vor kurzem mit einem leitenden Redakteur einer überregionalen Zeitung (ich verrate jetzt nicht, ob es eine eher “linke” oder eher “rechte” war, aber eins von beiden traf zweifellos zu) und erklärte ihm aus gegebenem Anlass, dass ich mich angesichts der momentanen deutschen Islamdebatte immer wieder frage, wer denn dümmer sei, die “Rechten” oder die “Linken”. (weiterlesen…)

Wo ist Mardscha (=Marja, Marjah, Marjeh)?

Freitag, 19. Februar 2010

Die obige Frage hat Anahita Girishki, stammend aus der afghanischen Provinz Helmand, anlässlich der größten NATO-Offensive seit Kriegsbeginn, im Kern gegen diese Stadt, im ef-magazin aufgeworfen:

http://ef-magazin.de/2010/02/18/1875-afghanistan-krieg-in-der-phantomstadt-mardscha#comments

Wenn Sie die Stadt mit vorgeblich 80000 Einwohnern finden, sind Sie besser als Google Earth (findet unter “Marjeh” ein paar Hütten im Dreck) und andere, die es schon versucht haben.

Wer sie ausmachen kann, den bitte ich um einen erklärenden Kommentar auf dieser Seite.

Wo ist sie?

Montag, 08. Februar 2010

Wo ist sie? Wer hat sie gestohlen? Wurde sie entführt? Hat sie sich versteckt? Besitzt sie eine Tarnkappe? Hat Al Gore sie verspeist, oder war es Pachauri oder Ed Miliband? Wurde sie in die Sklaverei verkauft? Lebt sie als Nebenfrau im Harem eines saudischen Prinzen? Ist die Welt doch hohl und sie ins Erdinnere geflüchtet? Ausgewandert auf den Aldebaran? In die Takla Makan? Auf den Grund des Baikalsees? (weiterlesen…)

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