Geist und Grenzen

02. September 2010

Der Geist ist unsterblich, da er nur an seinen Grenzen zugrunde gehen kann.

Die Kunst der Nichtunterwerfung

02. September 2010

Ich habe leider keine Zeit und eigentlich auch keine Lust, demonstrieren zu gehen, denn dabei fühlt man sich leicht überflüssig und blöde, gar lächerlich.

Diesmal aber verlohnte es sich wirklich.

Da die Kunst- und Meinungsfreiheit im Zusammenhang mit dem Islam in Deutschland inwischen de facto aufgehoben ist, Kritik oder Satire nicht nur lebensbedrohlich sein kann, sondern womöglich obendrein strafrechtlich verfolgt werden, ist Aktion angesagt.

Also hier eine außergewöhnliche, doch logische und folgerichtige Idee für den Wackeren. Weiterlesen »

Schafsmedien im Kot

01. September 2010

In den letzten Tagen verdichteten sich Meldungen, dass die Systemmedien derzeit auf ihren Netzseiten noch weitaus krasser löschen und zensieren und nacheditieren und herummanipulieren, als dies zu Zeiten der Causa Herman der Fall war.

Im Folgenden gehe ich einmal davon aus, dass dies zutrifft.

Die Gründe zu erörtern, weshalb große Medienhäuser diesen Weg der Sarrazinade wählen, dürfte müßig sein, denn sie sind gar zu naheliegend.

Wie aber sieht es mit den Folgen aus?

Wie attraktiv sind dergestalt gefilterte Foren?

Für wen noch, Bestellte und Toren? Weiterlesen »

Mein Gentest

01. September 2010

Ich habe jetzt endlich einen Gentest machen lassen, auch weil gerade darüber gestritten wird, ob es besondere Gene gibt und wer sie hat.

Meine größte Sorge war natürlich die, ich könne das Idiotengen aufweisen, das neulich in Amerika gefunden wurde: das wäre mir sehr peinlich gewesen.

Doch, liebe Leser, man suchte und suchte, allein, es war bei mir nicht auffindbar!

Ich glaube seit heute auch an die Verlässlichkeit der Humangenetik.

Zumal mir ein sehr hoher Prozentsatz an Neandertaler-Genen zugeordnet werden konnte, Weiterlesen »

Sarrazinotiker

31. August 2010

Aus der Sarrazinitis wird die Sarrazinose.

Sarrazins Gensturz

31. August 2010

Jetzt erklärt uns die altehrwürdige FAZ, weshalb Sarrazin jetzt rettungslos erledigt sei.

Berthold Kohler schreibt allda:

“31. August 2010

Wer in Deutschland von einem Gen der Juden spricht, dem ist nicht mehr zu helfen. Der Begriff lässt alle Dämme der Verdammung brechen. Das sei „Wasser auf die Mühlen des Rassismus und Antisemitismus“, urteilte Vizekanzler Westerwelle. Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden sprach von einem „Rückgriff auf Elemente der Rassehygiene der Nazi-Zeit“. Da nutzt es Sarrazin auch nichts, dass er - bislang nur als Bewunderer jüdischer Intelligenz bekannt und dafür nicht des Rassismus geziehen - seinen jetzt gegeißelten Satz zwei seriösen Untersuchungen zu den genetischen Wurzeln des jüdischen Volkes entnommen haben will. An diesen störte sich niemand, als die „Jüdische Allgemeine“ über sie berichtete. Doch wenn drei auf diesem hochempfindlichen Gebiet Ähnliches sagen, ist das noch lange nicht das Gleiche.

Das hätte Sarrazin wissen müssen.”

Deutlicher kann man nicht formulieren, dass wir es mit einer offenen Zweiklassenmeinungsfreiheit zu tun haben.

Danke, Herr Kohler.

Sarrazin: In den Turn!

31. August 2010

Es ist schon der grandiosesten Eier eines: Je mehr Zuspruch Herr Sarrazin bekommt, um desto mehr schäumen und brausen die Guten und Gerechten.

Absetzen!

Mundtotmachen!

Ausschließen!

Ächten!

Verfehmen!

In den Turn!

Nazi!

Rassist!

Faschist!

Lufthohheitsmörder!!!

Wir werden, soweit betätige ich mich jetzt mal selbst als Wahrsager, Weiterlesen »

Sarrazin: J’accuse!

31. August 2010

Ich zitiere mich mal selber, wie ich eben (mit Klarnamen selbstverständlich) anlässlich der Sarrazin-Debatte auf einem Forum des ef-magazin.de ausgeritten bin, denn es gehört wohl auch hierher:

“J’accuse!

Zunächst mal mich selber, denn ich gewinne einen derartigen Spaß an dieser beispiellosen Roadshow, dass mir deren ernste Folgen leicht aus dem Blickwinkel zu geraten scheinen, da das allgemeine Eselschreien solchermaßen beinahe ohnkannt delektiert, in 5D; man lacht Tränen und weint sie im Wechsel, da ist große Emotio, die Bretter, die die Welt bedeuten, schief an die Köppe der Komabatanten genagelt, hinan!, Eselshochalmauftrieb Anfang September, IA!, Zarathustra harret Euer und wird Euch wohl die Ohren mit frischem Eise auswaschen! Weiterlesen »

Sarrazin ist nicht Hohmann

31. August 2010

Den umstrittenen Volltext des skandalösen CDU-Abgeordneten Hohmann las fast niemand, und er wurde von Merkel abgeschossen, ausgeschlossen; jetzt versucht sich die SPD daran, Sarrazin aus ihren Reihen zu entfernen.

Ein gefährliches Spiel ist das: Sarrazins Buch wird wahrscheinlich von Hunderttausenden gelesen werden, und wenn dieser Mann parteirechtlich prozessiert, muss am Schluss ein deutsches Gericht begründet entscheiden, ob und weshalb ein Parteiausschluss in diesem Falle gerechtfertigt sei oder nicht.

Das Lachen der CDU über die SPD könnte allerdings nicht lange währen, denn in erheblichem Umfang stimmt ja gerade ihre (ehemalige) Klientel vielem von dem von Sarrazin Verbreiteten zu, wird sich also zwar nicht den Sozen zuwenden, aber doch erst recht von der Union ab.

Wohin dann, zumal die enttäuschten Sozialdemokratenwähler und FDP-Wähler gleich noch mit?

Ewig ins Nirwana der Nichtwähler? Weiterlesen »

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31. August 2010

Das Teufelchen hat sich ins Bundeskanzleramt zurückgezogen und dorten in der Pflaumendarre versteckt.

Das Teufelchen

30. August 2010

Das Durchbohren einer tausendseitigen Dünndruckbibel zum Herze hin misslang wohl schon manchem Degen und mancher unchristlichen Kugel: allein, ein neues Teufelchen ist los.

Dies Kratz- und Nagetier, bestellt als unser Hinkebein, frisst uns mit immer neuen Würfen die Vorräte an; doch, wie wär’s zu stoppen? Weiterlesen »

Sarrazin: Sage nie, was jeder weiß

27. August 2010

Ich wollte mir den neuen „Fall Sarrazin“ eigentlich nicht antun und zu all dem Krakeele schweigen; doch ein Aspekt fordert mich in meiner Chronistenpflicht, da an Absurdität kaum zu überbieten.

Unter allem Möglichen soll Sarrazin auch in etwa gesagt haben, dass türkische und arabische Jugendliche, zumal in Berlin, im Durchschnitt erheblich problematischer und schlechter integriert seien, als beispielsweise Polen oder Russen, und das habe auch kulturelle Gründe, nicht zuletzt auch den Islam.

Manche sind allein ob dieser vorgeblich infamen, hetzerischen, rassistischen, antimuslimischen, durch nichts und wieder nichts belegbaren und haltlosen Behauptung schier durchgedreht; an wüsten Beschimpfungen und historischen Vergleichen mangelt es nicht.

Nehme ich aber mal ehrlich nur diese eine Aussage heraus, Weiterlesen »

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